CDU Kreisverband Fulda

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CDU-Stadtverband Hünfeld stellt Kandidatenliste auf

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Mit großem Vertrauen in die eigenen Stärken und basierend auf den politischen Erfolgen geht der CDU-Stadtverband Hünfeld in den Kommunalwahlkampf 2011. Bei der Mitgliederversammlung in der Stadthalle Kolpinghaus  wurden 34 Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung nominiert, darunter auch einige neue Gesichter.



Ohne große Aussprache wurden die auf der Liste aufgeführten Kandidaten von den 80 stimmberechtigten Mitgliedern „mit großer Mehrheit gewählt“, wie der Versammlungsleiter,  Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel, betonte. 16 von ihnen kommen aus der Kernstadt und 18 aus den Stadtteilen, wobei nur Oberrombach nicht vertreten ist. Nach Angaben des CDU-Fraktionsvorsitzenden Berthold Quell waren 19 Stadtverordnete bereit, nochmals zu kandidieren, neun treten nicht mehr an. Ihnen galt Quells besonderer Dank, hätten sie sich doch teilweise über Jahrzehnte für Hünfeld engagiert. Darunter Stadträtin Gisela Aha und  Stadtverordnetenvorsteher Dietmar Weidenbörner.

Hier die ersten 15 Kandidaten: Berthold Quell, Monika Mihm,  Theo Flügel, Martina Sauerbier, Stefan Schwenk, Ulla-Britta Becker, Alois Kalb, Karlheinz Becker, Benjamin Tschesnok, Franz-Josef Dietz, Rudi Ebert, Martin Stehle, Stefanie Braun, Kerstin Rehberg, Steffen Diegmüller.

„Am 27. März 2011, dem Tag der Kommunalwahl, gilt es, die absolute Mehrheit zu verteidigen“. So CDU-Stadtverbandsvorsitzende Dr. Friederike Lang. Die Messlatte liege hoch, „doch das schaffen wir“, betonte sie, und appellierte an die Mitglieder, „mit Optimismus in den Wahlkampf zu gehen, aber nicht überheblich zu werden“. Lang dankte dem so genannten „7er-Ausschuss“ unter Leitung von Berthold Quell, der eine Vorschlagsliste mit guten Kandidaten präsentiere. „Derjenige wird gewählt, der authentisch ist, überzeugt und Vertrauen schafft“, unterstrich die Stadtverbandsvorsitzende, die der Versammlung beste Wünsche des CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Walter Arnold überbrachte.

Den Wahlkampf bezeichnete Lang als „echte Arbeit, die Spaß machen kann und lohnend ist“. Motivation und das Zusammenstehen der gesamten Partei seien Garanten für ein gutes Wahlergebnis. Sowohl in der Stadt Hünfeld als auch im Landkreis Fulda präsentiere sich die CDU als in sich geschlossene Partei. Eine klare Absage erteilte die Stadtverbandsvorsitzende möglichen politischen Partnern: „Wir wollen keine Koalition, und ich wüsste auch gar nicht, mit wem“. Gewiss sei jedoch auch, dass man im Wahlkampf nicht mit „Rückenwind von oben“ rechnen könne, denn die Koalition aus CDU/CSU und FDP in Berlin habe ein Jahr voller Gezänk hinter sich. Es gebe keine gemeinsame Politik, „sondern nur Egomanen, die sich selbst profilieren wollen“. Für Hünfeld gelte es, auch weiterhin „Politik ganz direkt am Menschen zu machen und nicht abgehoben von der Realität“.

Nachdem Lang einen Überblick über Veranstaltungen des zu Ende gehenden Jahres gegeben hatte, zeichnete sie gemeinsam mit Bürgermeister Fennel „ehrenwerte Repräsentanten der CDU Hünfeld“ aus, die der Partei 40 Jahre lang angehören, und darüber hinaus auf verschiedenen Gebieten ehrenamtlich engagiert sind: Helmut Arnreich, Karl Müller, Willi Richter und den Ersten Ehrenstadtrat Willi Vogt. Der Stadtverbandsvorsitzenden wurde ihrerseits von ihren Vorstandskollegen Martin Becker und Franz-Josef Dietz für unermüdlichen Einsatz mit einem Blumenstrauß gedankt.

CDU-Fraktionschef Berthold Quell zeigte an einigen Beispielen auf, „mit welchen  kommunalen Aufgaben die CDU-Fraktion in der fünfjährigen Legislaturperiode befasst war, und welche politischen Themen sie dabei selbst in die städtischen Gremien eingebracht hat“. An Initiativen nannte er unter anderem die „kinderfreundliche Eigenheimförderung“, das reformierte Vereinsfördermodell, die Novellierung der Gestaltungssatzung, das differenzierte Angebot von Kinderbetreuungsmöglichkeiten, den Einsatz für die Zukunft des Bundespolizeistandortes und für die positive wirtschaftliche Entwicklung der Stadt sowie eine veränderte Friedhofssatzung, die zu Beginn 2011 verabschiedet werden soll. Dank sage man dem Landkreis in Gestalt von Landrat Bernd Woide und der Kreisbeigeordneten Friedrike Lang, da der Kreis in den letzten Jahren beispielsweise durch zahlreiche Investitionen den Schulstandort Hünfeld nachhaltig gestärkt habe. Auf eines aber könne man besonders stolz sein: die Bahnhofssanierung sei unter Dach und Fach. Die CDU-Fraktion habe den Bürgermeister „bei seinem großartigen Engagement und Verhandlungsgeschick den Rücken gestärkt und wäre auch nicht davor zurückgeschreckt, das Projekt scheitern zu lassen, wenn die finanziellen und sonstigen Rahmenbedingungen nicht gestimmt hätten“.

Dass die Stadt Hünfeld trotz schwieriger gewordener finanzieller Rahmenbedingungen „gut gerüstet in die Zukunft geht“, machte abschließend Bürgermeister Fennel in seinem Kurzreferat deutlich. Solide Finanzen seien die Basis für Gestaltungsfreiheit. Der so genannte Konsolidierungsbeirat, der in Kürze seine Arbeit aufnehmen werde, könne dies vor dem Hintergrund einer schuldenfreien Basis und guter Rücklagen tun. Dennoch müssten die Herausforderungen der kommenden Jahre mit weniger Einnahmen und höheren Ausgaben angegangen werden, „doch wir können dies in Ruhe tun“.

Fennel skizzierte einige herausragende Projekte wie den Umbau des DRK-Hauses zu einem Generationentreff mit Tagespflege und schilderte Maßnahmen, um die Infrastruktur weiter auszubauen. Sein Dank für gute Zusammenarbeit galt neben den Mitarbeitern in der Verwaltung und den Stadtverordneten insbesondere den vier ehrenamtlich tätigen Magistratsmitgliedern Monika Mihm, Theo Flügel, Alois Kalb und Gisela Aha, „die stark eingebunden sind in ihre eigenverantwortlichen Bereiche“.

 
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