Die Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Fulda verabschiedet die Liste zur Kommunalwahl
„Das Ziel bei der bevorstehenden Kommunalwahl am 27.03.2011 kann für uns nur die Verteidigung der absoluten Mehrheit im Fuldaer Stadtparlament, d.h. 50% + x sein“, mit diesen Worten schwor der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Dr. Wolfgang Dippel die Mitglieder seiner Partei auf der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Fulda im Kolpinghaus gleich zu Beginn auf den bevorstehenden Wahlkampf ein. Dieses Ziel sei aufgrund der großen Geschlossenheit und des freundlichen Miteinanders in der Fuldaer CDU absolut erreichbar.

Fuldas CDU-Kreisvorsitzender Dr. Walter Arnold ging in seinem Redebeitrag auf zwei aktuell heiß diskutierte Themen ein. Zum einen setzte er sich vehement für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) ein. „Aus unserem christlichen Menschenbild heraus lehnen wir dieses Verfahren entschieden ab“, rief Arnold seinen Zuhörern zu. Denn jedem Embryo stehe die uneingeschränkte Menschenwürde zu, weshalb man mit diesem auch nicht einfach beliebig umspringen dürfe. Zum anderen sprach sich Fuldas Landtagsabgeordneter für die Stärkung der christlich-jüdischen Wurzel in der Gesellschaft aus. „Einen radikalen Islam wie er beispielsweise in Saudi-Arabien oder dem Irak praktiziert werde, lehnen wir hingegen eindeutig ab“, so Arnold.
Fuldas Oberbürgermeister Gerhard Möller ging in seiner Rede auf den „Markenkern“ der Fuldaer CDU ein. Dieser werde durch drei wesentliche Grundzüge geprägt. Erstens sei man finanziell sehr solide aufgestellt. „Eine Eigenkapitalquote der Stadt Fulda von rund 50% sowie eine Nettoneuverschuldung, die gegen null tendiert, sind der Beweis, dass wir auch in schwierigen Zeiten finanziell Kurs halten“, so Möller. Fulda solle auch weiterhin in guten Händen bleiben. Ferner zeichne sich die Fuldaer CDU durch ihre Bodenständigkeit und Ihre Bürgernähe aus. „Wir suchen einerseits zahlreich das Gespräch mit den Bürgern und den hiesigen Vereinen, andererseits haben wir aber die Geschlossenheit und die Ausdauer auch unbequeme Entscheidungen für das Gemeinwohl umzusetzen“, gab Möller zu bedenken. Schließlich spielten Traditionen eine große Rolle in Fuldas CDU-Stadtverband. „Wir sind stolz auf unsere schöne barocke Altstadt und unser gutes Verhältnis zu den hiesigen Kirchen. Tradition und Moderne müssen dabei nicht zwingend im Gegensatz stehen“, so Möller weiter.
Im Anschluss daran sprach der Vorsitzende der CDU-Stadtverordnetenfraktion Gerhard Stollberg. In seiner Rede ging er dabei auf die zahlreichen Bauprojekte in der Stadt Fulda ein. Der neue Borgiasplatz sei gut gelungen und mit dem Neubau der Tiefgarage am Uniplatz mit 250 Stellplätzen werde die Innenstadt noch attraktiver. Ferner habe man viel in Fuldas Schulen investiert. „Die vier neuen Klassenräume der Astrid-Lindgren-Schule, die Sanierung der Probst Konrad von Mengersen Schule und der Anbau der Richard Müller Schule sind nur einige Beispiele der zahlreichen städtischen Investitionen auf diesem Gebiet“, freute sich Stollberg.
Abschließend wurde nach kurzer Beratung die Kandidatenliste des CDU-Stadtverbandes Fulda zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung verabschiedet. Auf den ersten fünf Plätzen befinden sich: Margarete Hartmann, Gerhard Stollberg, Hans-Dieter Alt, Esther Eckart und Daniele Heinzerling.






