CDU Kreisverband Fulda

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CDU-Kreisvorstand diskutiert Bildungspapier und gratuliert dem Rhöner Ausbildungsverbund

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Das einjährige Bestehen des Ausbildungsverbundes Rhöner Lebensmittel e.V. war Grund genug, dass der CDU-Kreisvorstand seine turnusmäßige Sitzung in Hilders stattfinden ließ. Und so konnten die Initiatoren Dieter Lomb und Ludwig Leist zahlreiche Vorstandsmitglieder, darunter Dr. Wolfgang Dippel, Dr. Norbert Herr, aber auch den Kreistagsvorsitzenden Franz Rupprecht und Landrat Bernd Woide, in der Marktgemeinde willkommen heißen. Der stellvertretende Vorsitzende Dr. Dippel beglückwünschte die jungen Auszubildenden und wünschte dem Verbund für die Zukunft alles Gute.  Der CDU-Kreisvorstand beschäftigte sich danach intensiv mit einem Beschluss des CDU-Bundesvorstandes, in einer sog. Oberschule Haupt- und Realschule zusammenzuführen.

 

Wörtlich heißt es in dem Bildungspapier: „Neben dem Gymnasium ist die Oberschule ein weiterer und gleichwertiger Bildungsgang, der Haupt- und Realschulgang miteinander verbindet und beide Bildungswege und –abschlüsse ermöglicht… Daneben respektieren wir integrative Systeme und funktionierende Haupt- und Realschulen vor Ort.“

Somit werde es weiter Hauptschulen geben und die Oberschule sei kein integratives System. Hauptschüler würden nicht abgeschafft, sondern in den Hauptschulzweigen einer Oberschule, Regelschule oder Mittelschule unterrichtet, in der Jahrgangsstufe 5 und 6 gemeinsam, dann aber nach Haupt- und Realschulzweig differenziert. Die getrennten Abschlüsse blieben selbstverständlich erhalten, so der Schulexperte Dr. Norbert Herr.

Der Kreisvorstand war sich einig, dass die Hauptschule weiterentwickelt werden müsse. Einen erfolgreichen Weg bildeten in Hessen die s.g. SchuB-Klassen (Schule und Betrieb). 90% der Schüler fänden so eine Lehrstelle oder besuchten weiterführende Schulen. In einer verbundenen Haupt- und Realschule unter einem Dach, aber mit zwei verschiedenen Abschlüssen, könnte eine Antwort auf die demographische Entwicklung gegeben werden, die Schulstandorte im ländlichen Raum, wie auch in Hilders, sicherten.

 
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