Äußerungen, die das Ergebnis von Bernd Woide als „Desaster“ bezeichnen, zeugen von erheblichem Realitätsverlust.
„Man muss schon die Augen vor der Wirklichkeit fest verschließen, um ein solches Spitzenergebnis bei der Wiederwahl umzudeuten“, führt Dr. Herr mit Blick auf Fuldas SPD-Chefin Sabine Waschke aus. „Ein „Desaster“ ist es eher , wenn der SPD-Kandidat nicht einmal 20% der Wählerstimmen erhält und damit sein eigenes Ziel verfehlt, was er selbst auch einräumte.
Auch wenn sich Dr. Herr eine größere Wahlbeteiligung gewünscht hätte, sieht er die niedrige Wahlbeteiligung dennoch gelassen. „Über die Gründe und die Motive der Nichtwähler kann man trefflich streiten. Vielleicht war es einfach nur die stille Zustimmung zu Bernd Woide oder das Gefühl, dass ohnehin alles gelaufen sei“, so Dr. Herr abschließend.






