CDU Kreisverband Fulda

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Dr. Herr: „Eichenzeller Breitbandmodell hat erhebliche Mängel!“

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Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Dr. Herr bezweifelt die Zukunftsfähigkeit des in Eichenzell diskutierten Breitbandmodells. „Zum einen wird die Solidarität mit anderen Städten und Gemeinden im Landkreis einseitig aufgekündigt und zum anderen kommen erhebliche wirtschaftliche Risiken auf die Gemeinde Eichenzell zu.“

Sollte die Gemeinde Eichenzell ein eigenes Breitbandkonzept vorantreiben, könnte dies das Konzept des Landrates gefährden und damit eine flächendeckende Breitbandversorgung des gesamten Landkreises verhindern. „Nur wenn alle Städte und Gemeinden an einem Strang ziehen, kann das Ziel einer flächendeckenden Versorgung erreicht werden“, so Dr. Norbert Herr, „dafür muss nun schnellstens ein Interessenbekundungsverfahren auf den Weg gebracht werden!“

Das in Eichenzell diskutierte Vorhaben hält Dr. Herr auch für wenig erfolgsversprechend. „Auf den ersten Blick klingt alles überzeugend. Doch beim Blick in das „Kleingedruckte“ tauchen ein paar Pferdefüße auf!“

Die Gemeinde Eichenzell müsste zunächst 10 Mio. Euro in den Ausbau investieren, darüberhinaus hätte jeder Haushalt mit 1.000-3.000 Euro für den Hausanschluss zu rechnen.

„Ob viele Privathaushalte eine solche Summe in dieses Konzept investieren, kann wohl bezweifelt werden“, vermutet Dr. Herr.

Wenn nicht 70-80% der Haushalte in der Gemeinde Eichenzell sich an dem Vorhaben beteiligen, wird es kaum zu realisieren sein und der Betreiber sich zurückziehen, der setzt nämlich eine bestimmte Abnehmerzahl voraus.

„Das Vorhaben in Eichenzell birgt eine doppelte Gefahr: Zum einen könnte die Gemeinde Eichenzell 10 Mio. Euro in den Sand setzen und zum anderen könnte dadurch eine flächendeckende Breitbandversorgung für den gesamten Landkreis verhindert werden“, so Dr. Herr (CDU) abschließend.

 
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