CDU Kreisverband Fulda

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CDU-Kreistagsfraktion begrüßt Birkhuhn-Ansiedlung in der Rhön

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Wir sind über die ersten Erfahrungen mit angesiedeltem Birkwild in der Rhön „vorsichtig optimistisch“. Dies erklärte der Vorsitzende des Arbeitskreises Jagd- und Forstwesen der CDU-Kreistagsfraktion. Josef Röll (Hofbieber). Der Arbeitskreis hatte sich von zuständigen Mitarbeiter des Biosphärenreservates Ewald Sauer über die Ansiedlung von Birkwild in der Rhön informieren lassen.
Sauer gab einen Überblick über die Entwicklung des Birkwildes in der Hessischen und Bayerischen Rhön und die Gründe des Rückganges auf nur noch wenige Exemplare. Insbesondere die Zunahme von Krähen und Schwarzwild sowie die Beunruhigung von Besuchern habe einen existenzbedrohenden Zustand geschaffen.

Deshalb gebe es eine Gemeinschaftsaktion der Länder Bayern und Hessen, um in Schweden Birkwild zu fangen und es in der Rhön anzusiedeln. Direkt nach dem Fang von 11 Birkhühnern habe man die Vögel per Auto in die Rhön gebracht und dort freigelassen, nachdem man Sender an ihnen angebracht habe. Einige der Vögel seien inzwischen Opfer von Habichten und Füchsen geworden. Die Ansiedlung werde in den nächsten fünf Jahren durchgeführt werden, wobei jedes Jahr Vögel aus Schweden ausgesetzt werden sollen.

„Das Birkwild ist das Aushängeschild der Natur in der Rhön und wir dürfen es nicht zulassen, dass es verschwindet“, erklärte Arbeitskreis Vorsitzender Josef Röll. Die CDU-Kreistagsfraktion begrüße deshalb die Ansiedlung ausdrücklich.Ebenso begrüßt werden die Maßnahmen zur Verbesserung des Lebensraumes durch die Rodung von Fichtenflächen.

Neben den Informationen über das Birkwild besichtete der Arbeitskreis die Gedenkstätte Point Alpha. Der ehemalige Bürgermeister von Borsch, Rudi Kling, berichtete über das entbehrungsreiche Leben jenseits der ehemaligen Zonengrenze und die Anfeindungen der dortigen Menschen durch die DDR-Machthaber. Dabei zeigte er an der Grenze auch die Stelle, an der früher der Fischer-Hof stand, der im Jahre 1952 von den Grenztruppen abgebrochen wurde, nachdem die Hofeigentümer in den Weste geflüchtet waren.

 
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