Mit Freude nahm der CDU-Politiker bei der Haushaltsklausur der CDU-Landtagsfraktion zur Kenntnis, dass entgegen der ursprünglichen Absicht nun doch keine Einsparungen bei der Referendarausbildung vorgenommen werden. Das Kultusministerium beabsichtigte zunächst um interne Sparziele zu erreichen, insgesamt 1.000 Referendarstellen zu streichen. Gegen diese Pläne setzte sich Dr. Herr zusammen mit anderen Bildungspolitikern der CDU zur Wehr.
„Bei aller Notwendigkeit des Sparens wäre dies die falsche Stelle gewesen,“, führte Dr. Herr aus, „es hätte lange Warteschlangen für Lehramtsabsolventen gegeben, die auf eine Anstellung als Referendar warten. Angesichts des Ausbildungsmonopols des Staates bei den Lehrern hätten sie keine Alternative dazu gehabt.“
Nach intensiven Gesprächen werden 7,5 Mio. Euro mehr in die Ausbildung der Referendare investiert, hiervon sind 5 Mio. Euro zusätzliche Mittel. Damit bleiben die Referendarzahlen auf den bisherigen hohen Niveau, so dass jährlich rund 4.800 Referendare finanziert werden können.
„In vielen Gesprächen vor allem mit Ministerpräsident Bouffier selbst, dem ich Alternativen für die Einsparung der restliche 2 Mio. Euro vorschlug, konnten Einsparungen bei den Referendarstellen vermieden werden“, so Dr. Herr (CDU), „unser Ziel wurde erreicht, mein Einsatz hat sich gelohnt!“






