CDU Kreisverband Fulda

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Walter Arnold und Judith Lannert: „Handwerk ist ein zentraler Antriebsmotor der hessischen Wirtschaft“

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„Grundlage guter Politik sind verlässliche Informationen“

„Grundlage guter Politik sind verlässliche Informationen: Das Handwerk ist ein zentraler Antriebsmotor der hessischen Wirtschaft und umfasst rund 340.000 Beschäftigte in 70.000 Betrieben, die 2010 einen Umsatz von über 30 Milliarden Euro erwirtschaftet haben. Es ist, wie derzeit überall zu lesen, die ‚Wirtschaftsmacht von nebenan‘. Mit Innovationsfähigkeit, Ortsnähe, einem breiten und vielgestaltigen Angebot an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen sowie seinem gesellschaftlichen Engagement trägt das Handwerk zur positiven wirtschaftlichen Entwicklung, Arbeitsplätzen und Zukunftsperspektiven vor Ort und in den Regionen bei. Dem Handwerk gelingt es immer wieder, speziell auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnittene Dienstleistungen zu einem angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten, die oft durch Originalität und Innovationskraft bestechen. Gleichzeitig steht das Handwerk vor großen Herausforderungen, etwa im Hinblick auf die demographische Entwicklung. Wir bitten die Landesregierung nun, uns im Detail die Herausforderungen der Zukunft und Strategien zu ihrer Bewältigung über den Status quo hinaus  zu beschreiben. Gleichzeitig wollen wir das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit für die hohe Bedeutung des Handwerks stärken“, stellten die handwerkspolitische Sprecherin Judith Lannert und der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Walter Arnold, die Große Anfrage der Regierungsfraktionen „Handwerk in Hessen – Herausforderungen und Chancen“ vor.

Die Anfrage gliedere sich in fünf Teilbereichen und befasse sich in 39 Fragen mit der Struktur und den Rahmenbedingungen des hessischen Handwerks. „Das Handwerk in Hessen nimmt innerhalb unserer Mittelstandspolitik einen besonderen Stellenwert ein, allein schon aufgrund der rund 28.500 jungen Menschen, die dort eine qualifizierte Ausbildung erhalten. Ein Beispiel ist das Programm ‚Kapital für Kleinunternehmen‘ das auf einen gemeinsamen Vorschlag der Initiative Zukunftsforum Finanzplatz Frankfurt der CDU Hessen sowie dem Hessischen Handwerkstages zurückgeht. Hiermit können gerade kleinere Betriebe mit bis zu 15 Mitarbeitern kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrücken und Vorschüsse finanzieren“, sagte Lannert weiter. Mit einer Beantwortung der Initiative sei in der ersten Jahreshälfte 2012 zu rechnen.

Die Große Anfrage basiere auf einer parlamentarischen Initiative der Fraktionen von CDU/CSU und FDP im Deutschen Bundestag, die im Juli dieses Jahres debattiert wurde. „Wir wollen mit unserer Anfrage die dort angesprochenen Themen auf Hessen eingrenzen und ganz konkret fragen: Welche volkswirtschaftliche Bedeutung hat das Handwerk in unserem Bundesland? Welche Ausbildungsleistung erbringt es unter welchen Bedingungen? Welchen Herausforderungen steht das Handwerk gegenüber? Welche Rolle spielt der Wissens- und Technologietransfer? Und welchen Einfluss haben die europäischen Rahmenbedingungen auf unser Handwerk? Das sind die Leitfragen unserer Initiative“, machte Lannert deutlich.

„Wenn man gute, qualitativ hochwertige Dienstleistungen und Produkte benötigt, kann man sich auf das hessische Handwerk immer verlassen. Gerade in der heutigen Zeit ist dabei die hier oft anzutreffende Einheit von unternehmerischer Entscheidung und Haftung von großer Bedeutung, die gleichermaßen für eine hohe Innovations- und Leistungsdynamik wie für ein hohes Maß an unternehmerischer Voraussicht sorgt. Dafür wollen wir weiterhin die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Unsere parlamentarische Initiative wird hierfür wichtige Informationen bereitstellen“, so Arnold.

 
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