CDU Kreisverband Fulda

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Resolutionsantrag Erhalt hr-Studio Fulda

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Der Kreistag bedauert die Kürzung in der Regionalberichterstattung des Senders hr4 des Hessischen Rundfunks. Er fordert den hr-Rundfunkrat und den Intendanten Dr. Helmut Reitze auf, von weiteren Kürzungen in der regionalen Berichterstattung abzusehen und zu prüfen, ob die neue Form der Fünf-Minuten-Kompaktsendungen in ihrer Länge oder ihrer Menge erweitert werden können. Gleichzeitig stellt der Kreistag fest, dass der Standort des Regionalstudios Fulda seinen „sichtbaren“ Platz in der Bahnhofstraße behalten muss.

Begründung:

Nach der bereits durchgeführten Einstellung der einstündigen Mittagssendung im Mai dieses Jahres hat der Hessische Rundfunk angekündigt, dass zum Februar 2012 auch die einstündige Nachmittagssendung aus den Regionalstudios wegfallen soll. Diese soll durch einen Fünf-Minuten-Regionalnachrichten-Block ersetzt werden. Die bereits entfallene Mittagssendung ist bereits durch drei solcher Kompaktblöcke am Vormittag kompensiert worden. Dies würde bedeuten, dass die regionale Berichterstattung von 2 Stunden auf 20 Minuten Sendezeit reduziert würde.

Der Kreistag erkennt die Einsparbemühungen des Hessischen Rundfunks und ihre Notwendigkeit an. Nach dem geplanten Umbau des Regionalstudios wird die neue Studiotechnik durch die journalistischen Mitarbeiter selbst bedient werden können. Durch die Verkürzung der Zeitfenster wird die Arbeit der journalistischen Mitarbeiter jedoch weg von Regionalthemen hin zu Programminhalten anderer Sender verlagert. Dies ist abzulehnen.

Die Regionalstudios werden somit zwar faktisch erhalten, inhaltlich werden die Berichte aus den Regionen aber deutlich reduziert. Daher wird der hr-Rundfunkrat und der Intendant des hr aufgefordert, auf die Einstellung der Nachmittagssendung im Februar 2012 zu verzichten. Außerdem muss geprüft werden, ob eine Erweiterung der Länge oder Menge der so genannten Kompaktblöcke durchgeführt werden kann. Beide Maßnahmen können im Vergleich zu der oben genannten Einsparmöglichkeit keine übermäßigen Kosten verursachen.

Der Standort des Regionalstudios Fulda muss außerdem auch nach einem Umbau seinen „sichtbaren“ Platz in der Bahnhofstraße behalten. Eine Verlegung an einen anderen Standort außerhalb der Innenstadt ist abzulehnen.

 
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