CDU Kreisverband Fulda

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CDU-Delegierte aus dem Kreisverband Fulda vollzählig beim Landesparteitag in Marburg

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Es war schon eine besondere Stimmung, als sich die zahlreichen Delegierten, darunter 25 und weitere Gäste aus dem Kreisverband Fulda, in der Stadthalle Marburg zum 102. Landesparteitag einfanden. Grund dafür waren die zu wählenden Europa- und Bundestagslisten.

Roland Koch beschwor in seiner gut einstündigen Rede zwar die Delegierten auf Geschlossenheit ein – das Markenzeichen der CDU –, und ging natürlich auf die derzeitigen wirtschaftlichen Probleme und die hinter uns liegende Landtagswahl ein. Auch dankte der Landesvorsitzende den scheidenden Regierungsmitgliedern für deren erfolgreiche Arbeit, darunter Dr. Alois Rhiel, - die Delegierten dankten es mit stehenden Ovationen -, Dr. Walter Arnold, Oda Scheibelhuber und nicht zuletzt Margret Ziegler-Raschdorf, die dem Parlament nicht mehr als Abgeordnete angehört, jedoch als Beauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler berufen wurde.

Aber wirklich wichtig war den Delegierten, wie die Wahlen aufgrund der bekannten Gegenkandidaturen zur Europawahlliste und der Alternativliste zur Bundestagswahl ausgehen würden. Auf völliges Unverständnis fiel die Entscheidung des 11er Ausschusses, Thomas Mann,  unseren eifrigen und erfahrenen Europaabgeordneten auf einen aussichtslosen 4. Platz zu setzen. Das machte auch Gerald Weiß bei seiner Unterstützerrede deutlich: „Ihn mit Platz 4 vor die Tür zu setzen, wäre ungerechtfertigt und das hat er auch nicht verdient.“  Unterstrichen wurde dies auch nochmals von Edwin Balzter, MIT-Landesvorsitzender. Auch die Entscheidung auf den noch aussichtsreichen Platz 3 Jutta Rüddenklau aus Kassel zu setzen, konnte die Delegierten nicht überzeugen, denn bei einer Gegenkandidatin wie Oda Scheibelhuber, die landauf, landab beliebt und bekannt ist, wurde die Wahlentscheidung spannend.

So verwundert es nicht, dass das Ergebnis der Listenwahl zum Europaparlament sehr eindeutig ausfiel: 235 : 83 für Thomas Mann und 233 : 83 für Oda Scheibelhuber. Gerd Robanus legte es zweimal auf eine Gegenkandidatur an, scheiterte aber leider.

Die Delegierten hatten einmal mehr gezeigt, dass Demokratie auch an der Basis gelebt werden kann. Und für Osthessen ist das Ergebnis allemal erfreulich!

Die Alternativliste für die Bundestagswahl, die vom Kreisverband Hersfeld-Rotenburg eingebracht wurde, erhielt leider keine Zustimmung, so dass Helmut Heiderich leider auf seinem eher aussichtslosen 15. Platz verweilen muss. Schlimm für den Kreisverband HR, denn nach dem Verlust zweier MdLs wird die Situation dort recht schwierig.


 

 
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